Das erste römisch-katholische Gotteshaus stammt aus dem Jahr 1766 und entstand zu der Zeit, als sich die schwäbischen Kolonisten in den Ortschaften Hatzfeld und Landestreu niederließen. 1876 wurde es vergrößert und vollständig neu ausgestaltet. 1911 wurde der Kirchturm von 39 m auf 53,5 m erhöht; er ist bis heute das höchste Bauwerk der Stadt. Im Inneren wird der Hauptaltar von einem Ölgemälde auf Leinwand (300 × 180) aus dem Jahr 1877 beherrscht, einer Reproduktion von Raffaels „Sixtinischer Madonna“; es ist dem heiligen Wendelin gewidmet, dem Patron der Kirche. Das Originalgemälde (des Malers Pállik Béla aus Budapest) befindet sich in Dresden, in Deutschland.